Slider

Persönliches

Das bin ich. Ich heiße Aisha Fahir, bin 23 Jahre alt und seit der Kommunalwahl 2019 die jüngste Gemeinderätin in Pfinztal. Jetzt möchte ich gemeinsam mit Dir Visionen entwickeln und die Themen aller Generationen in den Landtag von Baden-Württemberg bringen. Was ich sonst so mache und gemacht habe, kannst Du unten lesen.

Mein Leben in Stichpunkten

  • Geboren in Karlsruhe: 30.11.1997
  • Aufgewachsen in Pfinztal – Wöschbach, meine Heimat
  • Beim Bäcker bei mir vor Ort als Verkäuferin gearbeitet
  • In der Hausaufgabenbetreuung bei mir in der Schule ehrenamtlich gearbeitet
  • Realschulabschluss: 2014
  • Ausbildung zur Assistentin im Gesundheits- und Sozialwesen sowie Fachhochschulreife: 2016
  • In der HWK als Betreuerin für Menschen mit Behinderung gearbeitet (2016-2018)
  • Studium an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe (Lehramt Sekundarstufe I): 2016-2018
  • Studium Universität Heidelberg (Politikwissenschaften und Philosophie) B.A.: 2018-2020
  • Wissenschaftliche Hilfskraft im Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung bei den Gleichstellungsbeauftragten
  • Studium Universität Heidelberg (Politikwissenschaften) M.A.: seit Oktober 2020

4 Fragen an mich

Bist du nicht zu jung?

Mir persönlich ist es ein großes Anliegen, dass nicht jung gegen alt ausgespielt wird. Diese Generationenkonflikte sind so oll und sie schaden mehr, als sie nützen. Nur wenn wir uns ergänzen, kommt am Ende was richtig Gutes dabei heraus. Ihr braucht uns und wir euch. Eure Erfahrung, eure Lebenswelt. Nur gemeinsam können wir die Gesellschaft jeden Tag ein bisschen gerechter machen.

Abgeordnete sollten die Interessen unterschiedlicher Mitglieder der Gesellschaft vertreten und sollten deren Lebensrealitäten – in aller Vielfalt – auch kennen. Im Landtag von Baden-Württemberg sitzt jedoch nur ein Abgeordneter, der unter 30 ist. Ich denke, es ist wichtig, dass im Parlament alle Altersgruppen repräsentiert sind, um die Anliegen der Bürger*innen in Baden-Württemberg bestmöglich vertreten zu können.

Hast du genug Lebenserfahrung?

Für die beste Politik braucht es keinen Lebenslauf mit vielen Jobs. Vielmehr geht es darum, aus seiner Lebensperspektive zu verstehen, was die Menschen in ihrem täglichen Leben bewegt. Als Tochter einer alleinerziehenden Mutter konnte ich schon früh am eigenen Leib erfahren, wie es ist, nicht zu den Privilegierten der Gesellschaft zu gehören. Ich weiß, wie es sich anfühlt, am Ende vom Monat kaum noch Geld zu haben. Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn sich die Familie eine Klassenfahrt nicht leisten kann – auch wenn die Mutter in zwei Jobs gleichzeitig arbeitet.

Ich selbst arbeite seit meinem 14. Lebensjahr neben der Schule und Universität in unterschiedlichen Bereichen. Ob als Verkäuferin beim Bäcker, Betreuerin für Menschen mit Behinderung (HWK) oder in der Hausaufgabenbetreuung – es wurde mir schon früh bewusst, dass eine Gesellschaft ohne Solidarität und gegenseitigen Respekt nicht funktionieren kann. Während ich meine mittlere Reife absolviert habe, bin ich im Alter von 16 Jahren in die SPD eingetreten. Seither bin ich in der Politik. Ob als Sprecherin der Jusos, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen oder in meinem SPD-Ortsverein Pfinztal: Der Gedanke an die Solidarität treibt mich die ganze Zeit an. Besonders freut es mich deshalb, dass ich seit 2019 die Möglichkeit habe, die Bürger*innen in Pfinztal im Gemeinderat zu vertreten.

Wird die SPD noch gebraucht?

Ob im Bund oder im Land, noch nie gab es eine gesellschaftliche Verbesserung ohne die SPD. Ich bin in die SPD eingetreten, weil ich fest davon überzeugt bin, dass wir nur mit einer starken SPD in einer gerechteren Gesellschaft leben können. Als die SPD vergangene Legislaturperiode in der Landesregierung war, hat sie gezeigt, was gute Politik bedeutet. Gerade in der Bildungspolitik (ob durch die Abschaffung der Studiengebühren oder die Einführung der Gemeinschaftsschule) hat die SPD für mehr Gerechtigkeit gesorgt. Seit die SPD nicht mehr in der Landesregierung ist gab es nur Verschlechterungen und in der Corona-Krise ein Bildungschaos. Deswegen braucht es wieder eine sozialdemokratische Regierung in Baden-Württemberg, die für die Belange der vielen Eintritt und die Zukunft Baden-Württembergs sozial, klimafreundlich und modern aktiv gestaltet.

Wo kommst du eigentlich her?

Ich komme aus Wöschbach. Dort bin ich aufgewachsen, habe in Pfinztal den Kindergarten und die Realschule besucht. Immer wieder werde ich nach meiner Herkunft und Heimat gefragt. Ich kann das Interesse zum Teil verstehen, allerdings gibt es so viel mehr über mich zu erfahren, als dass mein Vater aus Sri Lanka kommt. Ich freue mich, auch Dich in den nächsten Monaten online oder bei meinen Aktionen kennenzulernen.